Wo liegt das Problem?
Das Aufkommen von Spam-Anfragen steigt leider immer mehr, das zeigt uns das Feedback von Kunden wie Ihnen. Das liegt zum einen daran, dass Spam-Bots technisch immer besser werden. Zum anderen ist es gerade in Deutschland schwierig, eine technische Lösung zur Spam-Vermeidung zu finden, die DSGVO-konform ist.
Dazu kommt, dass die Maßnahmen natürlich in einem angemessenen finanziellen Aufwand zum Effekt stehen müssen. Leider machen Maßnahmen zur Spam-Eindämmung leider immer auch Anfragen echter Interessenten umständlicher. Wenn Sie ein Problem mit Spam-Anfragen über die Website haben, wollen Gegenmaßnahmen gut überlegt sein.
Wie wurde das Spam-Problem bisher gelöst?
Um Spam-Anfragen einzudämmen, haben Sie zwei Möglichkeiten:
Externe Software
Manuell erstellte Blacklist
Jetzt fragen Sie sich sicher, was wir bisher auf Ihrer Website genutzt haben – die Antwort ist: eine Mischform, den Honeypot. Der Honeypot wird auf dem Server eingebunden, sodass keine Tracking-Zustimmung dafür notwendig ist. Er funktioniert vollkommen automatisch, sodass Sie nicht tätig werden müssen. Wer möchte, kann dem Honeypot aber bestimmte Keywords/Mail-Adressen mitgeben, die dafür sorgen, dass Anfragen damit nicht abgeschickt werden können.
Der Haken: Die Wirkung eines Honeypots ist mittlerweile sehr gering, da die Chatbots immer besser werden. Zudem kann es sein, dass Ihre Interessen eines der gesperrten Keywords nutzen – und ihre Anfrage dann nicht abschicken können.
Was ist ein Honeypot?
Bei einem Honeypot, zu Deutsch: Honigtopf, handelt es sich um ein zusätzliches Feld im Formular. Das Feld wird so eingebaut, dass es für Menschen nicht zu sehen ist. Spam-Bots, die die Website anhand technischer Daten auslesen, nehmen das Feld wahr. Da Spam-Bots in der Regel alle Felder eines Formulars ausfüllen, füllen sie auch das Honeypot-Feld aus. So konnte man Spam-Anfragen schnell herausfiltern.
Der Honeypot war bisher auch bei Kunden wie Ihnen unsere Lösung. Leider entwickeln sich Spam-Bots technisch immer schneller weiter. Das merkt man in der gesamten Branche und das merken wir auch bei Websites von Kunden wie Ihnen.
Eine neue Lösung muss her! Zum Glück hat sich in der Spam-Vermeidung mittlerweile einiges getan…
Was hat sich geändert?
Um die Zustimmung zu Cookies auf Ihrer Website zu managen, nutzen wir das Cookie-Management-Tool „Borlabs“. Durch ein Update von Borlabs können Besucher Ihrer Website jetzt auch der Nutzung von Googles reCAPTCHA zustimmen. Am bekanntesten sind die Versionen reCAPTCHA v1 und v2. Hier findet die Spam-Prüfung manuell statt. Sie kennen sicher die kleinen Bildchen, bei denen Sie gebeten wirst, alle Kacheln mit Ampeln, Fahrräder oder ähnlichem anzuklicken. Das ist ein Beispiel für das reCAPTCHA v1 oder v2 – und dämmt Ihre Kundenanfragen.
Wie wurde das Spam-Problem bisher gelöst?
Bei reCAPTCHA v3 findet die Spam-Prüfung automatisch im Hintergrund statt. Google prüft das Cursor-Verhalten der User auf Ihrer Website und ermittelt anhand dessen die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es sich um einen Bot handelt. Ist ein gewisser Schwellenwert erreicht, kann der User zum Beispiel keine Anfrage mehr an Sie schicken.
Heißt: Bei dieser Spam-Prüfung müssen weder Sie noch Ihre User etwas tun. Damit ist reCAPTCHA v3 die einfachste und kostengünstigste Lösung zur Vermeidung von Spam-Anfragen auf dem Markt. Natürlich nur, wenn der User der Nutzung von reCAPTCHA im Cookie-Banner zustimmt.
| Aufwand für Sie | Aufwand für Ihre User | Tracking-Zustimmung nötig | Wirksamkeit | |
|---|---|---|---|---|
| Manuelle Blacklist | hoch | - | - | niedrig |
| Honeypot | mittel | - | - | niedrig |
| reCAPTCHA v1 | - | hoch | ja | mittel |
| reCAPTCHA v2 | - | hoch | ja | mittel |
| reCAPTCHA v3 | - | - | ja | hoch |
